Vor drei Monaten

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    • Vor drei Monaten

      Hallo liebe anderen Angehörigen. Ich stelle mich kurz selber vor... ich bin 17 Jahre alt und vor drei Monaten hat meine Mutter die Diagnose Krebs erhalten. Die Therapie läuft bis jetzt wirklich erfolgreich und ich denke jeden Tag wie glücklich ich sein müsste, aber wir sind es alle nicht mehr. Wir wohnen in der Nähe von Dortmund und sind in einem sehr guten Krankenhaus, aber gerade mir als Angehörigen fehlt viel. Also bin ich hier um so mehr Informationen und vor allem Unterstützung zu kriegen :) wir haben sehr oft Streit und so langsam habe ich das Gefühl, dass ich auch keine Kraft mehr habe. Aber ich komme mir furchtbar vor, wenn ich das zeige. Sie muss doch so viel mehr aushalten. Aber ich kann diese unglaublichen Stimmungsschwankungen nicht dauernd mit machen.... bin mittlerweile ein bisschen verzweifelt. Der Alltag wird immer schwieriger. Was sagt ihr dazu?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yosie ()

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      Hallo Yosie,
      ich kenne das Gefühl zu gut. Meine Mutter hat auch ziemliche Stimmungsschwankungen und oft krieg ich dann die Wut und den Frust ab. Ich glaube aber nicht dass es hilfreich ist keine Gefühle zu zeigen und sich selbst dann ausbrennen zu lassen. Ich kann es selber zwar noch nicht so gut, aber ich glaube wir müssen uns aktiv Auszeiten nehmen, damit man auch die Nerven behält. Auf Dauer kann man sich nicht anmotzen lassen und tun als ob alles gut ist. Du machst auch sehr viel durch wegen der Diagnose und nicht nur der Patient leidet darunter. Ich wünsche dir alles gute !
      Liebe Grüße
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      Hallo liebe Yosie,
      es ist eine große Belastung, wenn ein Elternteil erkrankt und sich das Verhältnis Eltern Kind umdreht. Wenn ich mir vorstelle, in deinem jungen Alter so eine Belastung aushalten zu müsse, da kann man schon verzweifeln. Aber bevor es soweit kommt, such dir professionele Hilfe. Ich bin bei einem Psychologen in Behandlung und bin wirklich froh, dass ich jemanden habe der mir zuhört, Möglichkeiten aufzeigt und mir Feedback gibt. Geh mal zu deinem Hausarzt und schildere deine Situation, der kann dir bestimmt weiter helfen.
      Ich schicke dir und deiner Familie viel Kraft!
      Liebe Grüße
      Barbara