Wir hoffen das beste

    • Wir hoffen das beste

      Hallo mein Name ist Ines und bin neu hier.
      Mein Mann (59)hatte ein Nierenzellcarzinom das erfolgreich mit entfernung der niere entfernt wurde. Leider hatte sich aber herausgestellt das es schon metasasen in den Lymphknoten gibt. Einige konnten mit der op entfernt werden. Aber es sind immer noch mehrere betroffen. Seit einigen Wochen macht er jetzt eine Target Therapie. In zwei Wochen hat er wieder ct. Wir hoffen das es wenigstens nicht mehr gewachsen ist. Mir bereitet es schlaflose Nächte. Und ich habe Angst und alptraume das es noch mehr sind.habe eigentlich gar nicht so viel schreiben wollen .
      Viele grüße an alle und viel kraft und mut
    • Ich weiss das ich die Angst nicht an mich ranlassen sollte. Tagsüber ist das auch nicht das problem, da ich Vollzeit im Verkauf schaffe. Ich muss mich da total auf die Kunden konzentrieren. Aber die Nächte sind der Kraus. Zur Zeit hält er sich mein Mann auch noch ganz gut trotz ständiger Übelkeit und Schwindel. Am 26.ten ist ct dann werden wir mehr wissen. Ich glaube fest daran das alles gut wird. wie heisst es so schön. "Der Glaube versetzt Berge"
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      Ich kann es voll nachvollziehen, dass du nachts Alpträume hast. Da hat man Zeit, zum grübeln. Nur leider macht es dich erst richtig fertig und die Vorstellung was passieren kann macht nichts besser. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich an fast alles. Auch an dieses nagende Gefühl und die Angst die im Unterbewusstsein ist. Auch damit lernt man zu leben.
      Ich wünsche euch viel Kraft und Mut, um diese schwere Zeit gemeinsam zu bestehen.
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      Danke für deine Antwort Kaktuslady. Ich weiss nicht ob ich mich an das Gefühl gewöhnen kann ich versuch es aber. Leider kommen immer wieder schlechte Nachrichten. Wollte am donnerstag nur meine Beinvene öffnen lassen(hollische schmerzen im bein).wurde abgeblasen weil vergessen wurde neue werte der Schilddrüse zu machen.Es wurde ein neues blutbild gemacht. Abends bekam ich dann vom Ha anruf, soll mich nachsten tag beim Hämatologen melden die leukos sind zu hoch. (Fast 200000) . verdacht auf CLL. Wie soll ich das jetzt meinem Mann erzählen er kämpft doch eh schon genug. Soll ich ihn jetzt auch noch damit belasten?
      Lg ines
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      Hallo Ines, du solltest deinem Mann natürlich davon erzählen. Egal wie schlecht es ihm geht, er wird sich immer noch für dich interessieren. Wenn du es ihm nicht erzählst macht er sich nur Sorgen, weil er auch merken wird, dass etwas nicht stimmt. Das wird ihn wahrscheinlich mehr belasten als alles andere sonst. Gerade jetzt solltet ihr zusammen halten und euch alles erzählen und immer für einander da sein. Dein Geheimnis würde euch wahrscheinlich auseinaner bringen. Überleg doch mal wie du dich fühlen würdest, wenn es umgekehrt wäre. Also wenn dein Mann zögern würde über seine Probleme zu sprechen, nur um dich zu schönen... ich wünsche euch viel Kraft und vor allem viel Geduld. LG Yosie
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      Hallo Yosie, danke für deine Antwort. Du hast sicher recht. Er har schon ein paarmal gefragt was los ist. Ich wunsch mir ja auch das er mich einfach in den arm nimmt und ich nicht nur stark sein muss. Ich hoffe aber das bei mir das nicht rauskommt was vermutet wird sondern die hohe leukozahl irgendeine andere ursache hat.
      Viel kraft für alle.
      Lg ines
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      Liebe Ines, ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass alles für dich gut läuft. Haltet zusammen und gebt euch gegnseitig Kraft. Gib deinem Mann die Gelegenheit, für dich da zu sein, das wird ihm das Gefühl geben, auch für dich etwas tun zu können und nicht nur von dir abhängig zu sein. auch die Männer brauchen das Gefühl, gebraucht zu werden.
      Fühlt euch ganz lieb gedrückt.

      liebe Grüße

      Barbara
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      Hallo Barbara ich habe dein rat beherzigt und ihm alles erzählt. Er hat mich dann einfach in den arm genommen und gesagt"wir schaffen das zusammen". Es tat richtig gut.Jetz heisst es den Mittwoch abzuwarten wegen meiner Schilddrüse. Dann Freitag mein Mann seine nnächste Untersuchung. Und nachste Woche meine Besprechung. Jetzt heisst es hoffen.
      Lg Ines
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      Das ist doch toll! Glaub mir, deinem Mann tut das gut, dass er auch mal für dich stark sein kann. Mein Mann hat COPD und ist seit zwei Jahren in ERente geschickt worden. Er kann nicht mehr arbeiten, weil er fast 24 Stunden auf Sauerstoff angewiesen ist. Es war eine sehr große Umstellung für ihn und es hat ihn schwer aus der Bahn geworfen. Inzwischen hat er sein Tief hinter sich. Er kümmert sich um den Haushalt und versucht mir so viel abzunehmen, wie er kann. Und das baut ihn auf.
      Ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass ihr gute Nachrichten bekommt. Viel Kraft und eine ganz liebe Umarmung schicke ich euch!

      Liebe Grüße

      Barbara