Schwierig

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    • Hallo Gabriela,

      in deinem Eingangsposting schriebst du, dass deine Schwester (die auch als Übersetzerin zwischen deiner Mutter und den Ärzten fungiert), deiner Mutter nicht sagen möchte, dass ihre Erkrankung unheilbar ist.

      Deine Idee mit der 2. Meinung halte ich für durchaus wichtig. Aber genauso wichtig fände ich, wenn ihr euch eine psychoonkologische Beratung einholen würdet. Vielleicht gibt es so etwas bei euch in der Klinik. Auch die Caritas oder die Diakonie kann euch eventuell weiterhelfen. Adressen für eine psychologische Beratung und Unterstützung bekommt ihr auch beim Krebsinformationsdienst (KID). Schau mal ins Internet.

      Ich kann gut verstehen, dass deine Schwester deiner Mutter lieber nicht alles sagen möchte. Doch ich finde, das gehört mit den Ärzten abgesprochen. Es gilt abzuwägen, ob deine Mutter mit der Tatsache, dass ihre Erkrankung unheilbar ist, umgehen kann. Das müsst ihr zusammen mit den Ärzten- und eventuell einer psychologischen Unterstützung, besprechen. Ihr einfach wichtige Tatsachen vorzuenthalten, finde ich falsch.

      Auch heißt 'unheilbar' ja nicht, dass deine Mutter nicht noch eine gute Zeit haben kann. Ihr solltet ein ausführliches Arztgespräch, zusammen mit eurer Mutter führen, damit alle offenen Fragen geklärt werden können. Eure Mutter hat ein Recht auf korrekte Informationen. Ehrlich sein muss ja nicht bedeuten schonungslos alle Tatsachen auf den (sprichwörtlichen) Tisch zu 'knallen'.

      So haben wir das jedenfalls mit unserer Mutter gehalten. Und wir sind gut damit gefahren.

      Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie ihr euch jetzt fühlen müsst. Es ist eine sehr schwere Zeit für euch alle. Besonders für eure Mutter.

      Ich schicke dir eine feste Umarmung und wünsche euch viel Kraft.

      Alles Liebe und Gute für euch
      wünscht Kerstin
    • Hallo Gabriela,

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