Vorstellung lexi365

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    • Vorstellung lexi365

      Hallo,
      ich bin 50 Jahre alt. Bei meinem Mann, 66, wurde vor zwei Jahren ein Nierenzellkarzinom im frühen Stadium per Zufallsbefund erkannt und erfolgreich entfernt. Eine Metastasierung gab es zu diesem Zeitpunkt nicht, die Prognose war positiv.
      Im letzten Jahr kam Episode 2: Aufgrund der Vorgeschichte starker Verdacht auf Lungenmetastasen, trotz fehlender Beschwerden. Leider machten sich die beratenden Ärzte weder die Mühe vorherige Aufnahmen mit den aktuellen zu vergleichen und die berufliche Disposition zu erheben. Dann wäre meinem Mann eine OP zur Gewebeentnahme wohl erspart geblieben und es wäre auf "wait and see" herausgelaufen. Es stellte sich heraus, dass die zahlreichen kleinen Rundherde von einer Staublunge kommen, die jedoch keine Probleme bereitet. Im Nachhinein waren wir dann auch schlauer.
      Aktuell sind wir bei Episode 3: Verdacht auf Knochenmetastasen im Becken, insbesondere rechts, beruhend auf der Vorgeschichte.
      Es gibt keine Anzeichen bei den Blutwerten, auch keine Schmerzen in den Hüftgelenken. Bisher wurde eine vorangegangene Sportverletzung, altersgemäße Arthrose, Osteoporose etc. nicht berücksichtigt. Wir haben kürzlich noch eine mehrtägige Trekkingtour gemacht, nach der lediglich Schmerzen im linken Pobereich/ unteren Rückenbereich (vermutlich eher Ischias o.ä. vom ungewohnten Gewicht des schweren Trekkingrucksacks nach längerer sportlicher Abstinenz) sowie Schmerzen im rechten Oberschenkel (vorangegangener Muskelfaserriss) auftraten, die durch Ruhe, Massage, Pferdesalbe und Wärmepflaster wieder verschwunden sind. Der Radiologe stützt sich lediglich auf die Bildgebung und die Vorerkrankung und schrieb "am ehesten Knochenmetastasen".
      Nun sind wir dabei eine Zweitmeinung einzuholen, um eine unnötige Über- oder Fehltherapierung wie bei den vermeintlichen Lungenmetastasen zu vermeiden.
      Wir verschließen nicht die Augen vor möglichen Metastasen, aber selbst der behandelnde Urologe, der auch gleichzeitig Onkologe ist, war skeptisch und riet zur Zweitmeinung durch eine Tumorkonferenz und hat die Unterlagen auch selber noch einmal in einem weiteren Krankenhaus eingereicht, sozusagen zur Drittmeinung. Morgen haben wir einen Zweitmeinungstermin und nächste Woche erfahren wir dann hoffentlich auch die Ergebnisse der "Drittmeinung". Bis dahin hängen wir emotional in der Luft und hoffen auf eine weniger bösartige Differentialdiagnose.
      Diese ewige "auf und ab" zerrt an den Nerven. Mein Mann, der sportlich immer sehr aktiv war und gerne noch wäre, ist momentan total verunsichert und traut sich teilweise nicht mehr, da er Sorge vor Brüchen hat, obwohl er nach dem Abklingen der Nachwehen seines Muskelfaserriss zu Beginn des Jahres jetzt endlich sportlich wieder loslegen wollte.
      Jedes kleine Ziepen beobachtet er derzeit verständlicherweise mit Argwohn.
      Es ist auch nicht meine erste Begegnung mit der Diagnose Krebs. Meine Mutter hatte Brustkrebs und durch Bestrahlungsschäden eine heftige COPD entwickelt, die ihr das Leben bis zu ihrem Tod schwer machte. Mein Bruder ist an einem Glioblastom verstorben.
      So langsam habe ich nun auch die Schnüss voll.
      Eines steht aber auch fest: Aufgegeben wird nicht, auch wenn Knochenmetastasen vorliegen sollten
      So, nun kennt ihr meine Vorgeschichte.
    • Hallo lexi365,

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      Ursula
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