Hallo! Mein Partner, den ich seit mehr als 1,5 Jahren kenne, hat am Zungengrund einen Tumor, der sich zwar nach 3maligen biopsieren bis dato nicht als bösartig herausgestellt hat, jedoch auf ein Halsgefäß drückt, der ihm rezidivierende Ohnmachtsanfälle bereitet, sodass er auf irgendeine Art und Weise entfernt werden muss. Seine Angst ist groß dass er sich trotzdem als bösartig herausstellt. Er hat sich aus unserer Partnerschaft emotional herausgezogen, meint er bräuchte Freiraum. Ich habe ihn in den letzten Monaten sehr umsorgt und dass war ihm anscheinend zu viel. Er meinte, er fühle sich mehr als Patient als als Partner. Noch dazu bin ich Krankenschwester. Er wohnt wieder in seiner Wohnung, hat aber während meines Urlaubs, der eigentlich gemeinsam geplant war, auf Haus, Garten und Hund geschaut und allerhand Arbeiten erledigt. Ich komme mit dieser für mich gefühlten Zurückweisung sehr schwer zurecht, will es ihm natürlich aber nicht zeigen und respektiere seine Haltung. Geht es anderen Partnern ebenso?
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