Beiträge von Annadrea

    Liebe Ines,


    das freut mich... :thumbup:


    Meine Mama liegt im Hospiz, sie kann leider nirgendwo anders mehr hin. :heul


    Deshalb nutzt eure Chance!!! :fight: zeigt es dem Mistvieh!


    Versuche zu schlafen, gute Nacht :sleep
    LG Andrea

    also, ich war auch selbstbetroffen. 2014 hatte ich Brustkrebs, sehr aggressiv, habe Chemotherapie gemacht und mir dann beide Brüste und Eierstöcke entfernen lassen... Ein Arzt sagte mir, er könne mir nicht sagen, ob ich in 3 Jahren noch lebe... dieser Arzt hat IMMER alles mies gemacht. Ich hatte mich gerade wieder oben, da kam er um die Ecke und kloppte mich verbal wieder zu Boden. Ich hab das Brustkrebszentrum daraufhin gewechselt und hatte dort nur emphatische Ärzte, NIEMAND redete da von einer ungefähren Überlebensrate, nein, alle sagten mir, dass ich LEBEN werde!!! Und erst da ging es für mich Bergauf, weil auch die Psyche eine wichtige Rolle spielt!


    Jetzt als Angehörige ist es eine überwältigende Angst vor der Zukunft, der Trauer und dem Verlust. Meiner Mama wurde gar nicht erst eine Chance auf Therapie gegeben, sie galt nach 14 Tagen bereits als austherapiert. Solange man uns sagte, sie könne Chemo machen, hatte ich Hoffnung und die hat mich getragen. Da konnte ich auch noch schlafen... aber nun, nachdem man uns diese genommen hatte, wurde es von Tag zu Tag schlimmer... ich wälze mich Nachts hin und her, bin auf Dauerspannung und bekomme das Kopfkino nicht mehr aus.


    Versuche dir die Hoffnung nicht nehmen zu lassen... solange es Möglichkeiten gibt, wird nicht gestorben... sondern ist konzentriert euch auf die nächsten Schritte, Diagnose, Behandlung... fertig. Mehr benötigt dein Kopf erstmal nicht. Über alles andere kann man sich nen Kopf machen, wenn es soweit ist.


    Und ja, "DU musst jetzt stark sein und immer positiv denken!" Diesen Satz kenne ich zu gut... niemand MUSS stark sein, denn weinen und schreien ist ungemein befreiend und immer positiv denken, ich denke auch das ist schwer. Wichtig ist, du DARFST fallen, kurz liegenbleiben ABER du musst wieder aufstehen!


    Und Ines: "dein Kind wird leben!" :drueckdich

    Liebe Passion,
    weißt du auf deren Statistiken 50:50 etc. pp. würde ich gar nix geben. Jeder Mensch ist einzigartig und niemand lässt sich so einfach in eine Schublade quetschen... das Glas ist immer halb voll und nicht halb leer!!! Vielleicht gibt es ja für solche Krebsarten Kompetenzzentren? Dann würde ich lieber dorthin gehen. Mitleidige Blicke sind meist von uns überbewertet, weil wir krampfhaft versuchen "zwischen den Zeilen zu lesen" und ja, wir lesen da auch was, obwohl da gar nix ist. Wie geht denn deine Tochter damit um? Lebt sie noch bei dir zu Hause?


    Das nun deine ganze Familie betroffen ist, ist natürlich noch viel mehr Belastung. Manchmal schlägt das Schicksal mit voller Wucht zu. ;( Wie geht es deinen Lieben momentan?


    Du musst nicht alles aushalten, du brauchst Schlaf... zur Not lass dir für 1-2 Nächte ein Schlafmittel verschreiben, nur so kommen Körper und Geist zu Kräften.


    Hier kannst du dir alles von der Seele schreiben! Nur zu, lass es raus. Das kann auch ungemein helfen.


    Für das morgige Ergebnis viel Glück und Daumen sind ganz fest gedrückt. :thumbup:
    LG Andrea

    Liebe Passion717,


    ich möchte dich nur mal virtuell in den Arm nehmen und ganz fest drücken. :troest


    Ich hoffe, du bekommst hier ganz bald den gewünschten Austausch.


    Zumindest machen wir alle hier die selben Ängste durch und können uns gegenseitig etwas stützen.


    Deine Tochter ist jung und hat so viel Lebensmut und Lebenswillen, sie wird eine Therapie gut verkraften und dem Krebs so richtig einheizen. Was sagen denn die Ärzte? Gibt es eine Therapie, die gut anschlägt?


    Dir zu sagen, du sollst dich nicht sorgen, wäre dumm... jede Mutter versteht, was für Ängste du jetzt durchmachst.


    Viel Kraft, Andrea <3

    Hallo Amaia,


    einen schönen Namen trägst du da. <3


    Es ist sehr traurig, was deine Mama und Du erleben müsst. Erstmal würde ich, auch wenn es makaber klingt, die Chemo als Option sehen, als Weg aus der Krankheit. Deine Mama hat die Chance eine Therapie zu machen. Immer Schritt für Schritt denken. Dafür wünsche ich viel Glück und Kraft.


    Dies ist eine sehr schwere Zeit, auch für uns Angehörige. Ich denke, hier kommen alle an ihre Grenzen. Ich zum Beispiel habe mir jetzt auch psychologische Hilfe geholt, weil es für mich immer schlimmer wurde. Es ist einfach so übermächtig, was es mit einem macht, wenn man einen geliebten Menschen so leiden sieht.


    Hast du evtl. noch Geschwister, Papa oder Familie die dich/euch unterstützen und auch mal etwas entlasten könnten? Ich habe nun fühlen müssen, dass ich es alleine nicht schaffe.


    Fühl dich gedrückt, Andrea :troest

    @zined


    Hallo,


    es tut mir sehr leid, was deiner Mama gerade widerfährt. Ich kann deine Lage sehr nachempfinden.


    Meine Mama hab ich am 17.04 mit Bauchweh ins Krankenhaus gebracht und nun liegt sie im Hospiz. :heul


    Ich besuche sie jeden Tag und zu sehen, wie sehr sie an Kraft und Leben verliert macht mich vollkommen fertig. Mittlerweile bin ich psychisch am Ende... schlafe Nachts kaum, mein Blutdruck ist zu hoch, mir wird ständig schwindlig, habe keinen Hunger und meine Umwelt fühlt sich an, wie in Watte gehüllt. Alles scheint weit weg. Ich habe mir jetzt psychoonkologische Hilfe im Hospiz geholt, vielleicht solltest du auch über eine Therapie nachdenken? Lass dir da unbedingt helfen, denn deine Mama würde nicht wollen, dass du zusammenbrichst.


    Was heißt "ohne Therapie"? Wird denn noch eine Therapie in Aussicht gestellt? Wie steht deine Mama dazu?


    Ich wünsche euch für die kommende Zeit viel Kraft.
    Fühle Dich umarmt, Andrea :troest

    ... nun auch hier. :heul


    Ich bin Andrea, lebe im Land Brandenburg, bin 43 Jahre alt.


    Aus traurigem Anlass bin ich nun hier gelandet. ;(


    LG Andrea