Beim Lesen eurer Beiträge musste ich an eine Freundin denken, die ihren Mann über eine lange Krankheitszeit begleitet hat. Was ihr am meisten geholfen hat, waren nicht unbedingt Antworten oder Lösungen, sondern Menschen, die wirklich nachvollziehen konnten, wie sich dieser Alltag anfühlt. Die Hoffnung nach guten Befunden, die Rückschläge, die ständige Ungewissheit – das zehrt unglaublich an den Kräften. Ich habe großen Respekt vor Angehörigen, die jeden Tag weitermachen und ihre Liebsten begleiten, auch wenn es oft kaum in Worte zu fassen ist, wie schwer das ist.