Beiträge von Bashele

    Vielen Dank für deine aufbauenden Worte! Es tut mir auch unendlich leid für Dich, was Du durchleben musst...das ist ja auch unfassbar schrecklich! Das Leben hat uns leider zum wiederholten Mal, solch schwere und kaum tragbare Bürde auferlegt und trotzdem tragen wir sie täglich weiter, weil es unsere liebsten Menschen sind für die wir sie tragen! In guten wie in schlechten Zeiten heißt es doch...und so ist aufgeben, keine Option! Liebe bedeutet, mit unseren Lieblingsmenschen diesen harten Weg bis zum Ende zu gehen und am Ende dieses Weges, bedeutet Liebe dann, diese geliebten Menschen loszulassen...obwohl es uns selbst zerbricht❤️
    Ich wünsche Dir von Herzen alle Kraft dieser Welt, diese furchtbare Zeit durchzustehen❤️

    Hallo,
    mein Name ist Corinne, ich bin 44 Jahre alt und komme aus der Pfalz. Ich bin eine Hinterbliebene, da beide Eltern an den Krebs verloren...und seit dem 15.10.22, leider auch wieder eine Angehörige eines Krebs-Patienten. Am 15.10.22 ist mein Verlobter aus dem Nichts zuhause zusammengebrochen mit einem Krampfanfall, 3 Stunden danach kam dann leider die Diagnose: "Hirntumor im Frontallappen". Am 28.10. erfolgte die Op bei der der 4 cm große Tumor entfernt wurde, am 16.11. kam dann der erste, leider komplett niederschmetternde Befund, Glioblastom Grad 3, er muss Bestrahlungen und Chemotherapie bekommen. Der endgültige und komplette histologische Befund werden wir am kommenden Montag den 4.12. bekommen und laut Aussage der Ärztin ist es leider nicht abwegig, daß es letztendlich noch schlimmer ausfällt und der Tumor sogar ein Grad 4, also die höchste und aggressivste Kategorie der Tumore, sein könnte. Glioblastom Grad 4, bedeutet leider in den meisten Fällen, trotz Op, Chemo und Bestrahlungen, eine Lebenserwartung von ca. 1-2 Jahren Ich fühle mich so unsagbar leer und ausgebrannt...ich muss jetzt eigentlich für ihn da sein, ihn aufbauen und positiv bleiben, aber eigentlich habe ich selbst garkeine Kraft mehr um mich selbst aufrecht zu halten Ich habe das Alles schonmal durchlebt mit meinen Eltern...was furchbar war und ich habe riesige Angst davor, wieder einem geliebten Menschen zuzusehen, wie Chemo und Bestrahlung ihn auszehren bis er nurnoch ein Schatten seiner selbst ist... Ich liebe ihn so sehr, wir hatten bzw. haben soviel Pläne für die Zukunft und der Gedanke, daß dieses Weihnachten vielleicht unser letztes gemeinsames sein könnte, bringt mich fast um Ich möchte nicht ohne ihn leben müssen, noch einen über Alles geliebten Menschen verlieren...das schaffe ich nicht nochmal! Ich hoffe, daß ihr mir hier wieder etwas Mut und Kraft geben könnt, mir vielleicht paar Tips geben um wieder etwas positiver zu werden... Sorry...war jetzt sehr viel geschrieben, musste es aber los werden!