Mutter Bauchspeicheldrüsenkrebs + Gehirntumor

  • Hallo zusammen,


    erstmal Danke, dass es so einen Platz gibt. Ich wünsche Niemanden nach sowas googeln zu müssen. Auf jeden Fall bin ich auf Euch aufmerksam geworden.

    Ich bin 36 Jahre, mein Vater wurde seit 8 Jahren seit einem Lawinenunglück vermisst und letztes Jahr konnte man Knochen meinem Vater zu ordnen. Dies war bereits hart. Nun hatte meine Mutter (1963 geboren) am Wochenende einen Anfall, sie konnte sich nicht mehr bewegen und nicht reden. Gott sei Dank hat es mein Bruder zufällig mitbekommen. In Krankenhaus wurde durch CT sofort festgestellt, dass ein Tumor im Kopf ist. Danach hatte sie bereits mehrere MRTs. Der Arzt meinte, dass alles auf die Bauchspeicheldrüse hindeutet. Nach googeln bricht es mir das Herz. Sollte das so kommen, gibt es ja nur noch paar Monate... Ich heul einfach jeden Tag und weiß nicht damit umzugehen.


    Aber ja, danke für Euren Austausch!

  • Hallo.. fühl dich einfach gedrückt. So wirklich weiß ich gar nicht was ich schreiben soll. Krebs ist einfach scheiße! Hab meinen Vater verloren an Lungenkrebs. Es ist einfach schwer. Versuch nicht so viel zu googeln und genießt eure gemeinsame Zeit. Sicher sind sich die Ärzte aber noch nicht mit der genauen Diagnose dem Herd oder ?Vielleicht kann man mit Therapien noch was erreichen. Gib nie die Hoffnung auf. Das mit deinem Vater tut mir auch sehr Leid...diese Ungewissheit all die Jahre muss schlimm gewesen sein. Ich bin auch in deinem Alter und frage mich immer warum ich so jung schon meinen Vater verlieren musste.

    Ich wünsche dir und deiner Mama alles Glück der Welt und viel Kraft für die kommende Zeit. Liebe Grüße

  • Vielen vielen Dank für die Rückmeldung.

    Heute kam jetzt tatsächlich die genaue Ursache. Lunge und Leber und die haben uns Gehirn gestreut....

    Erstmal bin ich froh , dass es nicht die Bauchspeicheldrüse ist. Aber ja, Lunge UND Leber. Ein Organ hätte auch gereicht.


    Darf ich fragen, wie lange es von Diagnose bis zum Tod bei Deinem Vater gedauert hat?

  • Im Mai 2025 saß er am Tisch mit hängendem Mundwinkel, daraufhin kam er wegen Verdacht auf Schlaganfall ins KH...Diagnose 6 Hirnmetastasen.- Bestrahlung .Später kam dann raus das es Lungenkrebs ist. Im August ist er dann verstorben..

    Es war eine sehr schwere Zeit. Sonntags war er noch bei mir Zuhause und war wie früher, wirkte viel fitter, sodass ich Abends noch gefragt habe ob er nicht doch Chemo machen will. Am nächsten Morgen war er völlig wirr und man hat einfach gesehen, dass das Gehirn jetzt wieder leidet..Freitags ist er dann verstorben..

    Ich war in der Zeit fast jeden Tag dort, hab probiert ihn viel zu ,, tanken" und jede Minute die Zeit zu genießen. Dadurch das ich in Elternzeit bin ging das.. aber man kann nie genug davon haben. Er fehlt jeden Tag so sehr.. sorry bin jetzt etwas abgeschweift aber ich rede eigentlich nie so darüber. Jetzt aber genug, geht ja hier um euch.

  • Hallo, auch ich drücke dich im Gedanken, und mein herzliches Beileid für dich kassiopeia.

    Ich habe meinen Mann Mitte Mai verloren

    Nach der Diagnose hatten wir noch 6 Monate, wir haben alles versucht aber der Krebs hat gewonnen.

    Gib die Hoffnung nicht auf, jeder Krankheitsverlauf ist anders. Genießt die Zeit die ihr zusammen verbringen könnt. Alles liebe und allen viel Kraft.

    Claudia

  • Hallo szepman,


    und willkommen im Forum. Ich möchte dich gerne freischalten aber hier im Forum ist es üblich, das sich neue User vorher mit ihrem Vornamen, Alter, Ort oder Region aus dem sie kommen, vorstellen.


    Bitte Poste noch die Angaben und danach schalte ich dich dann für die "geschützten Bereiche " frei, dann kannst du dich mit den Anderen austauschen.


    Liebe Grüße Ursula

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